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Taifune – Sturm, Regenfälle und Überschwemmungen
(EM) Taifune zählen zu den tropischen Wirbelstürmen (Tiefdruckwirbel). Sie kommen in Ostasien, Südostasien und im Pazifik vor. Die Taifune entstehen mitten im Pazifik und nähern sich dann den menschlich besiedelten Gebieten.
Auf der Nordhalbkugel ist die Saison für Tropischen Wirbelstürme in der Regel zwischen Juni und November. Das Wasser hat meist mindestens 26 °C Oberflächentemperatur, dann verdunstet es, der Wasserdampf steigt auf und wird durch die Corioliskraft zu einem Wirbel gedreht. Von Taifunen betroffen sind hauptsächlich Gebiete in China, Taiwan, Japan und den Philippinen. Erreichen die Taifune das Festland, schwächen sie sich aber zum Hinterland hin meist schnell ab.

Bild: Verläufe der Taifune im Nordwest-Pazifik (1980 - 2005)
Besonders gefährlich sind Taifune, weil sie nicht nur hohe Windstärken zu verzeichnen haben, sondern häufig auch immensen Niederschlag mitführen. Dadurch können innerhalb eines Tages Niederschläge auf einen Ort abregnen, die der gesamten Jahresniederschlagsmenge eines mitteleuropäischen Ortes entsprechen (z.B. 800 mm).
Die Vorhersage von Taifunen und deren Zugwegen ist nicht immer einfach, jedoch durch modernste Technik etwas zuverlässiger geworden. Problematisch ist insbesondere das Zusammenspiel des Taifuns mit der Meeresoberfläche und anderen Wettersystemen der Umgebung.
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