Auswandern - Gefahr durch Zyklonen
Zyklonen – Gefahr für Küsten und Schiffe
(EM) Zyklonen sind ähnlich wie Hurrikans und Taifune tropische Wirbelstürme. Charakterisiert werden Zyklonen durch ein dynamisches Tiefdruckgebiet. Typischerweise toben die Zyklone im Golf von Bengalen.
Aber auch die Wirbelstürme an der Ostküste des afrikanischen Kontinents, sowie in den Regionen um die Inseln Madagaskar, Mauritius und Reunion werden als Zyklonen tituliert. Die tropischen Wirbelstürme im Südwestpazifik (Samoa, Tonga) nennt man ebenfalls Zyklonen.

Bild: Zyklon im Golf von Bengalen
Da Zyklonen häufig in den dicht bevölkerten Regionen Indiens und Bangladeschs auftreten, fordern sie oft viele Opfer. Sie entstehen meist nördlich des Äquators und driften dann Richtung Norden nach Indien ab. Zyklonen erzeugen oft hohe Flutwellen (bis 10 m und höher) und verwüsten die Küstenregionen.
Besonders tragisch war der Zyklon, der im Jahre 1970 Ostpakistan (heute Bangladesch) heimsuchte. Die Zahlen über die Opfer schwanken zwar, Schätzungen gehen aber von bis zu einer halben Millionen Menschen aus. Zyklonen sind auch eine Gefahr für Schiffe. 1999 traf ein Zyklon mit ca. 260 km/h die Küste den indischen Bundesstaates Orissa so schwer, dass in Paradip über 50 Schiffe sanken.
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