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Kap Verde - Kreolische Kultur und Taucherparadies

(EM) Die Kapverden, auf Portugiesisch Cabo Verde, sind eine Inselgruppe vor der Westküste Afrikas. Insgesamt wird die kleine Republik von 15 Inseln gebildet, hiervon sind allerdings nur neun bewohnt. Eingeteilt werden die Inseln auch in die Inseln über dem Wind, auch Barlavento genannt: Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boa Vista sowie die unbewohnten Inseln Branco, Raso und Santa Luzia, sowie die Inseln über dem Wind (Sotavento). Dazu zählen Brava, Fogo, Maio, Santiago sowie die unbewohnte Inselgruppe der Ilhéus do Rombo.

Die Hauptstadt Praia befindet sich auf der Santiago. Diese Insel hat auch die meisten Einwohner. Auf den Kapverden wird Portugiesisch und ein portugiesisches Kreol, Crioulo cabo-verdiano, gesprochen. Die meisten Kapverder sind Katholiken, es gibt eine protestantische Minderheit. Die Insel sind trocken und hügelig, auf einigen Inseln gibt es aber eine üppige Vegetation. Man findet auch große Dünen und Salzsümpfe. Weiter verbreitet sind auch einige an die Trockenheit angepasste Palmen, wie die Kanarische Dattelpalme. Die Tierwelt ist artenarm, man findet Geckos und Glattechsen. An den Strände legen hin und wieder Meeresschildkröten ihre Eier ab.
Die Kultur auf Kap Verde ist geprägt von einer Mischung von Afrika und Portugal. Hieraus hat sich eine eigenständige Kreolkultur entwickelt. Typisch sind z.B. der Morna, ein kapverdischer Blues, der den portugiesischen Fado mit afrikanischen Rhythmen vereint. Auf São Vicente findet jedes Jahr ein Musikfestival statt. In Mindelo, ebenfalls auf São Vicente wird der Karneval farbenfroh gefeiert.
Die Kapverden sind besonders bei Surfern und Taucher als Ziel beliebt. Schöne Badestrände befinden sich u.a. auf Boa Vista und Sal. Der Markt von Praia ist ebenfalls einen Besuch wert. Auswandern nach Kap Verde sollte man u.a. erst, wenn man Portugiesisch spricht, außerdem sollte man das Land gut kennen.
(c) Eric Meier. Kontaktieren Sie den Autor unter eric(at)auswandern-nach.net
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