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Auswandern nach Nauru

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Nauru - die kleinste Republik der Welt


(EM) Mit nur 21,30 qkm ist die Koralleninsel Nauru im Pazifik der drittkleinste Staat der Erde. Nauru ist ferner die kleinste Republik der Welt. Diese Republik hat gerade einmal ca. 13.000 Einwohner. Die Bevölkerung besteht aus Nauruern und Gastarbeitern (hauptsächlich aus Kiribati, Tuvalu, China und den Philippinen). Die Bevölkerung ist überwiegend christlich, die Staatssprachen sind Nauruanisch und Englisch.

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Bild: Nauru wurde 1888 deutsch

Nauru wurde 1888 vom Deutschen Reich annektiert. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu Australien von dem es 1968 unabhängig wurde. Nauru ist heute noch Mitglied im Commonwealth of Nations, außerdem u.a. seit dem 14.9.1999 in den Vereinten Nationen. Yaren ist der Distrikt, in dem sich der Regierungssitz befindet. Die Währung ist der Australische Dollar und die Internetendung (TLD) ist .nr.

Die Versorgungslage ist nicht ganz einfach. Es gibt aber mittlerweile eine Meerwasserentsalzungsanlage auf der Insel, die Lebensmittel und Frischwasser müssen aber importiert werden. Dies geschieht meist aus Richtung Australien.

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Bild: Das Parlament von Nauru hat seinen Sitz in Yaren

Nauru grenzt im Pazifischen Ozean an die Föderierten Staaten von Mikronesien, die Marshallinseln, Kiribati und die Salomonen.

Reichtum durch Phosphat

Wirtschaftlich war Nauru durch reiche Phosphatbestände lange Zeit der wohlhabendste Staat der Region. Das Phosphatvorkommen hatte den höchsten Phosphatgehalt weltweit.

Der Staat konnte durch den Reichtum auf Steuern verzichten, die Medizinische Behandlung war kostenlos. Die Nauruer flogen nach Australien und konnten sich die neusten Konsumgüter dort kaufen. Leider ist es dem Staat nicht gelungen diesen Wohlstand vom Phosphat abzukoppeln. Fehlinvestitionen in andere Bereiche endeten im Verlust des Wohlstands.

Alternativen zum Phosphat gesucht

Die Phosphatvorkommen gehen zur Neige und heute wird nur noch in geringen Mengen gefördert werden. Nauru hofft auf Entschädigungen aus Australien. Immerhin hat dieses jahrelang den Abbau des Phosphats ohne Kompensation vor Naurus Unabhängigkeit betrieben.

Unabhängig aber ob es diese erhält: Zukünftig wird Nauru nach Alternativen suchen müssen. Die Fischerei und Fischverarbeitung als Wirtschaftszweig würden sich anbieten. Diesbezüglich hat man auch schon Kontakte nach Island, ans andere Ende der Welt, aufgebaut.

In der Küstenzone werden heute schon Bananen, Ananas, Gemüse und Kokospalmen geerntet. Einnahmen erhält Nauru auch von dem Verkauf von Briefmarken.

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Bild: Die Insel Nauru von oben

Tourismus und Sehenswertes

Die Flugzeit von Deutschland nach Nauru beträgt (je nach Verbindung auch mehr) ca. 30 h. Die frühere Airline Air Nauru wurde in Our Air umbenannt. Our ist die einzige Airline die den Nauru International Airport (INU) anfliegt. Eine Direktverbindung von Deutschland aus gibt es nicht. Die Airline verfügt über eine 737-300, die mit Taiwanesischer Unterstützung angeschafft wurde. Auf Nauru herrscht Linksverkehr.

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Bild: Der Flughafen von Nauru

Das Landesinnere von Nauru ist durch den Phosphatabbau karg und öde, der Küstenstreifen aber grün. Nauru hat einige schöne Strände. Nauru ist von einem farbenfrohen Riff umgeben, zahlreiche Schiffswracks bieten eine Attraktion für Taucher. Sportfischen ist ebenfalls möglich. Die Atmosphäre auf Nauru ist locker, als Europäer wird man mit den Umgangsformen selten Probleme haben. Das gesündeste Essen bieten meist die Chinesischen Restaurants an.

Als beste Reisezeit gilt der Zeitraum zwischen März und Oktober. Dann wehen auch mildernde Passatwinde. Das Klima ist äquatorial und maritim. In der Zeit von November bis Februar kommen Zyklone vor und es herrscht hohe Luftfeuchte.

Für Deutsche ist die Insel aufgrund der Vergangenheit als einstiges Schutzgebiet besonders interessant.

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