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Auswandern nach Rumänien
Rumänien – Zwischen Karpaten und Schwarzem Meer
Offizielle Landessprache ist Rumänisch, eine romanische Sprache, die mit Französisch und Spanisch verwandt ist. Es gibt eine starke ungarische Minderheit, ferner leben auch heute noch einige Deutsche im Land. Die Menschen sind hauptsächlich rümänisch-orthodoxen Glaubens, die Minderheiten katholisch oder protestantisch. Rumäniens Klima ist als gemäßigt einzuordnen, trägt an der Küste jedoch mediterrane Züge. An der Küste fällt weniger Niederschlag als im Binnenland. Landschaft Rumäniens Landschaft ist abwechslungsreich, im Zentrum ist es geprägt vom Siebenbürgischen Hochland und den Karpaten. Im Süden Rumäniens liegt die Walachische Tiefebene mit der Donau als Grenzfluss zu Bulgarien. In den waldreichen Karpaten leben noch Bären, Wölfe und Luchse. Das Donaudelta am Schwarzen Meer ist unglaublich artenreich mit über 4.000 Tier- und über 1.000 Pflanzenarten. Es steht unter dem Schutz der UNESCO. Küche Auch die rumänische Küche ist vielseitig, Tocaca ist eine Art Gulasch, gerne isst man auch gefüllte Weinblätter, Paprika oder Kohlrouladen (Sarmale) oder saure Suppen (Ciorba). Das Angebot an frischem Obst und Gemüse ist groß. Die Süßspeisen Baclava und Sarailie hat man von den Osmanen übernommen. Zum Essen bieten sich die süßen einheimischen Weine oder vielleicht ein Ursus-Bier an. Tourismus Seit der Öffnung zum Westen hat der Tourismus in Rumänien wieder zugenommen. Rumänien kann über einige internationale Flughäfen angeflogen werden, darunter Bukarest und Constanta am Schwarzen Meer. Die Seebäder am Schwarzen Meer, wie Mamaia oder Neptun laden zum Badeurlaub ein. Rumänien liegt in einem geologisch aktiven Bereich und hat so einige Heilquellen und Therme, ideal für einen Wellnessaufenthalt. Die Karpaten bieten sich für Wanderrungen oder einen Winterurlaub an. Auch das Schloß Bran und einige Moldauklöster sind einen Besuch wert. Bukarest lockt ebenfalls mit Sehenswürdigkeiten: Der Patriarchenpalast, das Parlamentsgebäude, den Triumphbogen, den Parcul Cismigiu, das Atheneum und einige Museen. Im Umland das Kloster Cernica und den Snagov-See. Außerdem gibt es einige nette Bars, Restaurants, Biergärten und Diskos. Langeweile kommt da kaum auf. Auswandern nach Rumänien sollte man aber erst, wenn man Rumänisch sprechen kann und das Land und Leute gut kennt.
Weitere Informationen zum Auswandern nach Rumänien finden Sie hier: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien: www.adz.ro . |
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