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Tschad – die Hauptstadt und der Tschadsee

tschad

(EM) Der Tschad grenzt an Libyen, Sudan, die Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Niger und Nigeria. Er ist eine Republik und eine Binnenland in Zentralafrika. Das Land erhielt 1958 seine erste Verfassung und wurde am 11. August 1960 von Frankreich unabhängig. Amtssprachen sind Arabisch und Französisch. Es gibt aber über 100 andere Sprachen und Dialekte. Die Währung im Tschad ist der CFA-Franc. Als Internetendung hat der Tschad .td.

Das Land wird von verschiedenen Stämmen und Ethnien bewohnt. Einige leben noch als Nomaden oder Halbnomaden. Die meisten Menschen sind islamischen Glaubens, andere sind Christen oder Anhänger von Naturreligionen.

karte tschad

Am bekanntesten im Tschad ist der Tschadsee. Dieser See gehört hauptsächlich zum Tschad und befindet sich im Ländereck mit Niger, Nigeria und Kamerun. Ein Großteil der Landesfläche liegt im Tschadbecken. Begrenzt wird es im Ostem vom Hochland von Ennedi und Wadai, im Norden vom Tibestigebirge (3.415 m Emi Koussi). Die wichtigsten Flüsse sind Chari und Logone, sie speisen auch den Tschadsee. Im Norden des Tschad liegt sein Anteil an der Wüste Sahara, im Süden die Trockenwälder, dazwischen befinden sich Savannenlandschaften.

Der Tschad gehört immer noch zu den Ärmsten Ländern der Erde. Die meisten Menschen leben in Selbstversorgung. Angebaut werden Erdnüsse, Baumwolle, Tabak und Reis. Malaria und andere Krankheiten sind weit verbreitet. Das Gesundheitssystem ist schwach entwickelt, genauso wie die Infrastruktur. Das Land ist mehr als dreimal so groß wie Deutschland, hat aber nur wenige Kilometer befestigte Straße.

Mittlerweile wurde Erdöl entdeckt und gefördert. Die Gewinne möchte man zum Großteil in eine Verbesserung der Infrastruktur investieren. Der einzige internationale Flughafen im Tschad befindet sich in der Hauptstadt, N´Djamena. Der Flughafen wird von Paris aus mit Air France angeflogen.

Er ist nicht weit von der Innenstadt entfernt, die mit dem Taxi erreichbar ist. Es sind auch Inlandsflüge möglich. Eine Eisenbahn besitzt das Land nicht. Busverbindungen selten, die Straßen sind schlecht. Autofahrten sind riskant. Hotels und Unterkunftsmöglichkeiten mit westlichem Standard sind nur in der Hauptstadt vorhanden. Im Norden herrscht typisches Wüstenklima, im Süden wechselfeuchtes Tropenklima.

(c) Eric Meier. Kontaktieren Sie den Autor unter eric(at)auswandern-nach.net

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