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Auswandern nach Tunesien

tunesien

Tunesien - Sandstrände auf Djerba und das historische Karthago

 

(EM) Tunesien ist mit ca. 163.000 qkm das kleinste und östlichste der Maghreb-Länder. Es liegt in Nordafrika und hat im Norden und Osten Zugang zum Mittelmeer. Djerba, die größte vorgelagerte Insel ist eine bekannte Touristendestination und Ziel vieler Reisen nach Tunesien.

karte tunesien

Amtssprache in Tunesien ist Arabisch, allerdings ist Französisch die Bildungssprache und eine wichtige Verkehrssprache. Die Währung Tunesiens ist der Tunesische Dinar. Tunesien ist das nördlichste Land Afrikas und hat ca. 1.300 km Küste. Der Nordwesten ist vom Tell-Atlas geprägt, westlich davon liegt das Talbecken des ganzjährig wasserführenden Medjerda. Hier befinden sich auch hauptsächlich die landwirtschaftlichen Nutzbaren Flächen des Landes. In Zentraltunesien findet man zwischen Hammamet und Sfax den Sahel, mit großen Olivenbaumkulturen. In den Bergrücken von Dorsale befindet sich der höchste Berge Tunesiens, der Djebel Chambi (1.544 m). Weiter südlich folgen Schottersenken und Wüste Sahara.

tunesien metaloui

Bild: Zentraltunesien ist geprägt von Schotter und Wüste

Urlauber locken vor allen Dingen die ausgedehnten Sandstrände auf Djerba, der Mittelmeerinsel. Tunis, die Hauptstadt und Namensgeberin des Landes ist heute Sitz der Arabischen Liga. Die Stadt ist zwar modern geprägt, man findet aber auch noch alte arabische Paläste und die verwinkelten Souks. Zahlreiche Moscheen und eine Kathedrale an der Avenue Habib Bourguiba. Das historische Karthago befindet sich ebenfalls in der Nähe von Tunis. Hier kann man noch die Wohnhäuser, Theater und Thermen, meist aus römischer Zeit besuchen. Aus phönizischer Epoche stammen die Kultstätten der Stadtgöttin Thanit und Baal Ammon. Kairouan ist neben Mekka, Medina und Jerusalem eine der vier heiligen Städte des Island. In der Djama-Sidi-Oqba-Moschee steht die älteste Minbar (sie wurde 862 aus Bagdad hierher gebracht) des Islam.

In Matmata findet man die größte Höhlensiedlung Tunesiens. Sie waren einst Flucht- und Rückzugsstätte für die Berber. Zum Teil sind die unterirdischen Wohnungen heute noch bewohnt.

Auswandern nach Tunesien sollte man aber erst, wenn man das Land gut kennt.

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