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Zimbabwe - Nationalparks und vorkoloniale Ruinenstädte

(EM) Simbabwe, auf Englisch Zimbabwe ist ein Binnenland in Südafrika. Das Land hieß früher Südrhodesien, der jetzige Name kommt aus der Shona-Sprache und heißt übersetzt Steinhäuser. Great Zimbabwe ist die größte Ruinenstätte im südlichen Afrika für vorkoloniale Steinbauten.
Karten: Simbabwe politisch, topgraphisch
Das Land ist eine Republik, mit einer starken Stellung des Präsidenten. Die Amtssprache ist Englisch, Shona und Ndebele sind weitverbreitet. Als Internetendung wird .zw verwendet, dies ist auch das Kfz-Kennzeichen von Simbabwe. Unabhängig von den Briten wurde Simbabwe 1980.
Nachbarländer von Simbabwe sind Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik. Die höchste Erhebung ist mit 2.592 m der im Nyanga-Nationalpark liegende Inyangani. Klimatisch liegt das Land im Bereich der Subtropen und Tropen. Die Sommer sind schwül-heiß, im Winter ist Trockenzeit und die Temperaturen niedriger. Das Land liegt zum Großteil in höheren Lagen, so dass die Temperaturen allerdings insgesamt eher gemäßigt sind.

Bild: Shona-Farmen in Simbabwe
Der meiste Teil Simbabwes ist mit Trockensavanne bedeckt, es gibt jedoch auch einige Trockenwälder. Weiter verbreitet sind Affenbrotbaum und Schirmakazie. In der Regenzeit kann das Gras in der Savanne bis zu 2 m hoch werden. Dann kann sich die Tierwelt ausgiebig daran satt essen.
Die meisten Menschen in Simbabwe gehören den Shona an, die Ndebele bilden eine starke Minderheit. Die europäische Minderheit (einst ca. 5%) ist zum größten Teil mittlerweile ausgewandert. Hierunter hat die Landwirtschaft und die Wirtschaft insgesamt gelitten. Es gibt auch einige Inder im Land. Simbabwe hat eine hohe HIV-Infektionsrate, was dem Land zusätzlich in seiner Entwicklung schadet. Simbabwe hat eine der niedrigsten Analphabetenquoten Afrikas.
Sehenswürdigkeiten gibt es in Simbabwe viele. Viele Reisende machen eine Reise zu den Viktoriafällen, auf die Ruinenstadt Great Zimbabwe ist sehenswert. Die Hauptstadt Simbabwes, Harare, biete u.a. das Queen Victoria Museum mit Felsmalereien und Werkzeuge auf der Geschichte des Landes. Gemälde und Plastiken kann man in der National Gallery of Zimbabwe. Für Tierfreunde ist der Hwange-Nationalpark interessant. In Bulawayo befindet sich das Museum of Natural History und in der Nähe auch die Khami-Ruinen.
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