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Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen nach Eintrittsdatum (192 Staaten)

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Eintrittsdatum
Land
Bemerkungen
24. Oktober 1945
Ägypten
 
 
Argentinien
 
 
Belarus
Weißrussland war 1945 Bestandteil der Sowjetunion. Damit verfügte die Sowjetunion zusammen mit der Ukraine und Belarus als einziges Land über effektiv 3 Sitze bei den Vereinten Nationen.
 
Brasilien
 
 
Chile
 
 
Dominikanische Republik
 
 
Dänemark
 
 
El Salvador
 
 
Frankreich
 
 
Haiti
 
 
Iran
 
 
Kuba
 
 
Libanon
 
 
Luxemburg
 
 
Neuseeland
 
 
Nicaragua
 
 
Paraguay
 
 
Philippinen
 
 
Polen
 
 
Republik China
Von der Gründung der Vereinten Nationen an hatte die Republik China den offiziellen Sitz Chinas innegehabt. Dies jedoch änderte sich am 21. Oktober 1971, als nach den massiven Bemühungen der damaligen Ostblockstaaten und der Tatsache, dass immer mehr Staaten die Volksrepublik China und nicht mehr die Republik auf Taiwan anerkannten, die VR China als alleinige Vertreterin Chinas anerkannt wurde und somit den Sitz der Republik China sowohl in der Vollversammlung als auch im Sicherheitsrat übernahm (UN-Resolution 2758). Seit diesem Datum wird die Republik China von den Vereinten Nationen nur noch als Stabilisiertes De-facto-Regime angesehen.
 
Russische Föderation
Als Rechtsnachfolger der UdSSR.
 
Saudi-Arabien
 
 
Syrien
 
 
Türkei
 
 
Ukraine
siehe Belarus.
 
Vereinigte Staaten von Amerika
 
 
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
 
25. Oktober 1945
Griechenland
 
30. Oktober 1945
Indien
 
31. Oktober 1945
Peru
 
1. November 1945
Australien
 
2. November 1945
Costa Rica
 
 
Liberia
 
5. November 1945
Kolumbien
 
7. November 1945
Mexiko
 
 
Südafrika
 
9. November 1945
Kanada
 
13. November 1945
Panama
 
 
Äthiopien
 
14. November 1945
Bolivien
 
15. November 1945
Venezuela
 
21. November 1945
Guatemala
 
27. November 1945
Norwegen
 
10. Dezember 1945
Niederlande
 
17. Dezember 1945
Honduras
 
18. Dezember 1945
Uruguay
 
21. Dezember 1945
Ecuador
 
 
Irak
 
27. Dezember 1945
Belgien
 
19. November 1946
Afghanistan
 
 
Island
 
19. November 1946
Schweden
 
16. Dezember 1946
Thailand
 
30. September 1947
Jemen
Jemen war seit 30. September 1947, die Demokratische Volksrepublik Jemen seit 14. Dezember 1967 Mitglied der Vereinten Nationen. Seit 22. Mai 1990 vereinigt.
 
Pakistan
 
19. April 1948
Myanmar
 
11. Mai 1949
Israel
 
28. September 1950
Indonesien
 
14. Dezember 1955
Albanien
 
 
Bulgarien
 
 
Finnland
 
 
Irland
 
 
Italien
 
 
Jordanien
 
 
Kambodscha
 
 
Laotische Volksdemokratische Republik
 
 
Libyen
 
 
Nepal
 
 
Österreich
 
 
Portugal
 
 
Rumänien
 
 
Spanien
 
 
Sri Lanka
 
 
Ungarn
 
12. November 1956
Marokko
 
 
Sudan
 
 
Tunesien
 
18. Dezember 1956
Japan
 
8. März 1957
Ghana
 
17. September 1957
Malaysia
Am 17. September 1957 wurde der Malayische Bund Mitglied der Vereinten Nationen. Im Anschluss an die Aufnahme von Singapur, Sabah (Nord-Borneo) und Sarawak in den Bund wurde dieser am 16. September 1963 umbenannt und heißt jetzt Malaysia. Singapur, vormals Teil Malaysias, wurde am 9. August 1965 unabhängig und trat am 21. September 1965 den Vereinten Nationen bei.
12. Dezember 1958
Guinea
 
20. September 1960
Benin
 
 
Burkina Faso
 
 
Côte d'Ivoire
 
 
Gabun
 
 
Kamerun
 
 
Demokratische Republik Kongo
 
 
Republik Kongo
 
 
Madagaskar
 
 
Niger
 
 
Somalia
 
 
Togo
 
 
Tschad
 
 
Zentralafrikanische Republik
 
 
Republik Zypern
Der türkisch besetze Norden als „Türkische Republik Nord-Zypern“ (einseitige Proklamation am 15. November 1983) ist international nur von der Türkei anerkannt und kein Mitglied der UN.
28. September 1960
Mali
 
 
Senegal
 
7. Oktober 1960
Nigeria
 
27. September 1961
Sierra Leone
 
27. Oktober 1961
Mauretanien
 
 
Mongolei
 
14. Dezember 1961
Tansania
 
18. September 1962
Burundi
 
 
Jamaika
 
 
Ruanda
 
 
Trinidad und Tobago
 
8. Oktober 1962
Algerien
 
25. Oktober 1962
Uganda
 
14. Mai 1963
Kuwait
 
16. Dezember 1963
Kenia
 
1. Dezember 1964
Malawi
 
 
Malta
 
 
Sambia
 
21. September 1965
Gambia
 
 
Malediven
 
 
Singapur
 
20. September 1966
Guyana
 
17. Oktober 1966
Botsuana
 
 
Lesotho
 
9. Dezember 1966
Barbados
 
24. April 1968
Mauritius
 
24. September 1968
Swasiland
 
12. November 1968
Äquatorialguinea
 
13. Oktober 1970
Fidschi
 
21. September 1971
Bahrain
 
 
Bhutan
 
 
Katar
 
7. Oktober 1971
Oman
 
21. Oktober 1971
Volksrepublik China
siehe Republik China.
9. Dezember 1971
Vereinigte Arabische Emirate
 
18. September 1973
Bahamas
 
 
Bundesrepublik Deutschland
siehe DDR.
 
Deutsche Demokratische Republik
Die Deutsche Demokratische Republik und die Bundesrepublik Deutschland wurden am 18. September 1973 zwei selbständige Mitglieder der Vereinten Nationen.
17. September 1974
Bangladesch
 
 
Grenada
 
 
Guinea-Bissau
 
16. September 1975
Kap Verde
 
 
Mosambik
 
 
Sao Tomé und Principe
 
10. Oktober 1975
Papua-Neuguinea
 
12. November 1975
Komoren
 
4. Dezember 1975
Suriname
 
21. September 1976
Seychellen
 
1. Dezember 1976
Angola
 
15. Dezember 1976
Samoa
 
20. September 1977
Dschibuti
 
 
Vietnam
 
19. September 1978
Salomonen
 
18. Dezember 1978
Dominica
 
18. September 1979
St. Lucia
 
25. August 1980
Simbabwe
 
16. September 1980
St. Vincent und die Grenadinen
 
15. September 1981
Vanuatu
 
25. September 1981
Belize
 
11. November 1981
Antigua und Barbuda
 
23. September 1983
St. Kitts und Nevis
 
21. September 1984
Brunei Darussalam
 
23. April 1990
Namibia
 
18. September 1990
Liechtenstein
 
3. Oktober 1990
Bundesrepublik Deutschland
Seit 3. Oktober 1990 vereinigtes Deutschland aus BRD und DDR.
17. September 1991
Demokratische Volksrepublik Korea
 
 
Estland
 
 
Lettland
 
 
Litauen
 
 
Marshallinseln
 
 
Mikronesien
 
 
Republik Korea
 
2. März 1992
Armenien
 
 
Aserbaidschan
 
 
Kasachstan
 
 
Kirgisistan
 
 
Republik Moldau
 
 
San Marino
 
 
Tadschikistan
 
 
Turkmenistan
 
 
Usbekistan
 
22. Mai 1992
Bosnien und Herzegowina
Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien war bis zu ihrer Auflösung eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, das die Charta am 26. Juni 1945 unterzeichnet und am 19. Oktober 1945 ratifiziert hatte. Nach der Auflösung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien kam es zur Neugründung der Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien und der Bundesrepublik Jugoslawien. Die Republik Bosnien und Herzegowina wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen.
 
Kroatien
siehe Bosnien und Herzegowina.
 
Slowenien
siehe Bosnien und Herzegowina.
31. Juli 1992
Georgien
 
19. Januar 1993
Slowakei
Die Tschechoslowakei war am 24. Oktober 1945 ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. In einem mit 10. Dezember 1992 datierten Brief informierte der Ständige Vertreter den Generalsekretär darüber, dass die Tschechoslowakische Bundesrepublik mit 31. Dezember 1992 zu existieren aufhören wird und sich die Tschechische und die Slowakische Republik als Nachfolgestaaten für eine Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen bewerben. Nach Erhalt der Bewerbung am 8. Januar 1993 empfahl der Sicherheitsrat der Generalversammlung die Aufnahme der Slowakischen und der Tschechischen Republik als Mitglieder der Vereinten Nationen. Die Slowakische und die Tschechische Republik wurden am 19. Januar Mitglieder der Vereinten Nationen.
 
Tschechische Republik
8. April 1993
Mazedonien, ehemalige Jugoslawische Republik
Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien war bis zu ihrer Auflösung eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, das die Charta am 26. Juni 1945 unterzeichnet und am 19. Oktober 1945 ratifiziert hatte. Nach der Auflösung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien kam es zur Neugründung der Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien und der Bundesrepublik Jugoslawien. Am 8. April 1993 beschloss die Generalversammlung die Aufnahme eines Staates mit der provisorischen Bezeichnung „Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien“. Diese provisorische Bezeichnung wird in den Vereinten Nationen bis zur Beilegung der über den Namen des neuen Staates entstandenen Meinungsverschiedenheiten verwendet.
28. Mai 1993
Eritrea
 
 
Monaco
 
28. Juli 1993
Andorra
 
15. Dezember 1994
Palau
 
14. September 1999
Kiribati
 
 
Nauru
 
 
Tonga
 
5. September 2000
Tuvalu
 
1. November 2000
Serbien
Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien war bis zu ihrer Auflösung eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, das die Charta am 26. Juni 1945 unterzeichnet und am 19. Oktober 1945 ratifiziert hatte. Nach der Auflösung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien kam es zur Neugründung der Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien und der Bundesrepublik Jugoslawien. Die Bundesrepublik Jugoslawien wurde am 1. November 2000 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. Nach der Annahme und Kundmachung der Verfassung von Serbien und Montenegro durch die Versammlung der Bundesrepublik Jugoslawien am 4. Februar 2003 wurde der Name der Bundesrepublik Jugoslawien in Serbien-Montenegro geändert. Am 3. Juni 2006 hörte Serbien-Montenegro durch die Unabhängigkeitserklärung von Montenegro auf zu bestehen. Serbien übernimmt als Rechtsnachfolger von Serbien-Montenegro dessen Mitgliedschaft in der UNO, musste sich also nicht neu um die Mitgliedschaft bewerben.
10. September 2002
Schweiz
 
27. September 2002
Osttimor
 
28. Juni 2006
Montenegro
Unabhängigkeitserklärung am 3.Juni 2006 von dem Bundesstaat Serbien-Montenegro (zuvor BR Jugoslawien).

Die vier ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat sind fett gedruckt.

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