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Rankings sind besonders in letzter Zeit ein beliebtes Instrument zur Untermauerung von Statistiken und Vorhersagen. Dies ist sicherlich zum Teil zutreffen, allerdings sind einige dieser Rankings mit einer gewissen Distanz zu bewerten. Insbesondere ist wichtig, von wem also von welchen Regierungen, Organisationen oder Firmen das Ranking finanziert oder durchgeführt wurde. Inwieweit man solche Rankings dann bewertet, obliegt dem Betrachter.

Bild: Manchmal schneiden die Kleinen besser als die Grossen ab
Der Vorteil von Rankings ist, dass mehrere vergleichbare Objekte in eine Rangfolge gebracht werden. Meist werden zur Erstellung des Ranking mehrere Faktoren, je nachdem auch mit unterschiedlichem Einfluss, mit einbezogen.
Beispiele für bekannte Rankings sind der Human Development Index (HDI) der UNO, der Internationale Korruptionsindex von Transparency International oder der Big-Mac-Index der britischen Zeitschrift The Economist.
Der Human Development Index (HDI) wird seit 1990 von den Vereinten Nationen herausgegeben und versucht den Index der menschlichen Entwicklung zu ranken. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Einwohner, sowie die Lebenserwartung (Gesundheitsvorsorge, Hygiene, Ernährung), der Bildungsgrad (Alphabetisierungsquote, Einschulungsrate) werden in den Index miteinbezogen.
Mit dem Internationalen Korruptionsindex von Transparency International (Sitz in Berlin) werden die untersuchten Staaten weltweit im Bereich Korruption verglichen. Diesen Index empfehlen wir besonders den Auswanderungswilligen. Der Big-Mac-Index ist trotz des etwas amüsanten Namens ein seit 1986 weltweiter betriebener ernsthafter Preis- und Kaufkraftvergleich. Der Big-Mac wurde dafür ausgewählt, weil er ein nahezu weltweites und standardisiertes Produkt ist und nicht von Land A zu Land B exportiert wird. Daher ist er für dieses internationale Ranking gut geeignet.
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