Interessant für Auswanderer - Der Big Mac Index als weltweiter Länder-Vergleich
(EM) Der Big-Mac-Index wird seit 1986 von der britischen Wochenzeitschrift The Economist herausgegeben. Er ist ein Preis- und Kaufkraftvergleich, der sich aus dem Preis für den Big-Mac in den verschiedenen Ländern orientiert.
Der Big Mac wurde als Konsumprodukt ausgewählt, weil er in 120 Ländern der Erde standardisiert (Rinderhack, Gurken, Eisbergsalat) angeboten wird. Eigentlich müsste der Preis für dieses Konsumprodukt weltweit gleich sein. Dies ist jedoch nicht der Fall, im Gegenteil es gibt erhebliche Preisunterschiede. Außerdem wird er nicht von Land A nach Land B exportiert, so dass sich die Preise international nicht auf einem konstanten Wert oder Wertfenster einpendeln können.
Da an der Produktion mehrere Stellen der jeweiligen inländischen Wirtschaft beteiligt sind, ist er eine repräsentative Größe für die Preise und Produktionskosten in einem Land. Kritiker geben zu bedenken, dass nicht alle wirtschaftlichen Bereich einer Wirtschaft erfasst werden und zudem andere Faktoren wie z.B. der Wettbewerb im Fast Food- Bereich nicht beachtet wird.
Der Index ist in erster Line eine Art Wechselkursbarometer. Der Index 2007 ergab folgendes Ergebnis:
Die teuersten Länder:
- Island 7,44 $
- Norwegen 6,63 $
- Schweiz 5,05 $
- Dänemark 4,84 $
Die günstigsten Länder:
- China 1,41 $
- Hongkong 1,54 $
- Malaysia 1,57 $
- Venezuela 1,58 $
- Ägypten 1,60 $
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