Auswandern nach Botswana
Botswana - Wildlife in den Nationalparks und dem Okavango-Delta
(EM) Botswana, im Deutschen auch als Botsuana geschrieben, ist ein Staat im südlichen Afrika. Das Land ist ein Binnenland und hat gemeinsame Grenzen mit Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe. Das Land ist sehr dünn besiedelt und bietet reichlich Platz für unberührte afrikanische Wildnis und die Tierwelt.
Botswana war einst britische Kolonie und wurde erst 1966 in die Unabhängigkeit entlassen. Heute ist es eine parlamentarische Republik, Amtssprachen sind Englisch und Setswana. Die Bevölkerung gehört traditionellen Religionen oder dem Christentum an. Reiche Diamantenvorkommen haben dem Staaten etwas Reichtum beschert, auch der Tourismus ist ein wichtiger Devisenbringer. Die hohe Aidsrate ist jedoch ein großes Problem in Botswana. Klimatisch zählt Botswana zu den trockenen Savannen- und Halbwüstenklimaten.

Botswana ist eine Hochfläche (zwischen 1.000 - 1.500 m) und landschaftlich geprägt von der Halbwüste Kalahari. Hier gibt es Dorn- und Grassavannen. Während der Regenzeit werden die zahlreichen Salzpfannen und Salzseen zu großen und seichten Seen. Chobe und Limpopo führen ganzjährig Wasser, in der Feuchtsavanne Angolas entspringt der Okavango. Im Kalahari-Becken bildet sich ein Binnendelta mit zahlreichen Wasserarmen und Sumpflandschaften. Besonders die Tierwelt mit Elefanten, Nashörnern, vielen Vogelarten und Antilopen, ist dort beeindruckend. Im Norden Botswanas befindet sich der bekannte Chobe-Nationalpark mit einem großen Wildreservat, wo u.a. auch Löwen und Paviane leben.
In der Hauptstadt Botswanas, Gaborone, befindet sich das Botswana National Museum and Art Gallery. Die Stadt ist außerdem das wirtschaftliche und administrative Zentrum des Landes und liegt an der Grenze zu Südafrika. In der Nähe befindet sich auch das Gaborone Game Reserve, ein kleines Reservat.
Auswandern nach Botswana, sicher schwierig. Als Reiseland ist Botswana aber immer interessant.
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