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Island – Vulkaninsel mit Gletschern und Geysiren

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Sommerurlaub buchen im kalten Winter

(EM) Bekanntlich sollte man seinen Urlaub rechtzeitig buchen. Einen Sommerurlaub plant und bucht man demnach am besten im Winter. Im November planten wir also den nächsten Sommerurlaub und in den dunklen und regenreichen Tagen war mein Urlaubsbild eher an Portugal, Kuba oder Südafrika orientiert.

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Meine Frau und ein befreundetes Pärchen mit denen wir gemeinsam in Urlaub wollten, hatten sich aber schon festgelegt: Island, sollte es sein. Ich muss zugeben, dass mich die Aussicht auf einen Sommerurlaub in Island in diesen Novembertagen nicht unbedingt aufgeheiterte. Sicher, Island hatte mich schon immer gereizt, aber die Aussicht auf Pizza, Paella oder schöne Strände mit Pinienwäldern hätten mich doch mehr mit Urlaubsfreude erfüllt.

In diesem Jahr war meine Urlaubsvorfreude also nicht so groß wie sonst. Aber um es gleich vorwegzunehmen: Dafür war der Urlaub umso besser!

Besonders das Verbringen der freien Zeit im Hot Pot (einer Art Whirlpool) bei angenehmen 38 °C und kühler Luft um die Nase hat es uns allen angetan. Aber in Island muss man sich noch nicht einmal solch einen Hot Pot anschaffen, man kann genauso gut in der freien Natur einen der vielen warmen Flüsse aufsuchen und dort baden. Die Isländer baden sehr gerne und verbringen an Wochenende und Feiertagen die Zeit gern im warmen Wasser um über Gott und die Welt zu philosophieren.

Island ist reich an imposanter Natur und man sammelt unzählige neue Eindrücke.

Die Ankunft in Island

Es fing schon an mit der Mitternachtssonne. Unser Flugzeug landete um 23.00 Uhr am Flughafen Keflavik und es war heller Tag. Der Flughafen präsentierte sich sauber gut organisiert. Das ist Island ganz Skandinavien. Das Gepäck kam umgehend und wir gingen zum Parkplatz wo uns tatsächlich unser Ansprechpartner für den Mietwagen erwartete. Dieser hatte Rastalocken und war ein echter Isländer mit guten Englischkenntnissen.

Auch mit dem Schlüssel vom Ferienhaus klappte alles und so waren wir um 2.00 in der Nacht am helllichten Tag in unseren Betten. Unsere erste Urlaubswoche verbrachten wir wie die meisten Islandbesucher im Südwesten der Insel.

Der Südwesten und die Hauptstadtregion

Im Südwesten findet man zunächst den Golden Circle mit Thingvellir, Gullfoss und dem Geysir. Das Thingvellir ist eine Landschaft, die genau liegt, wo die amerikanische und europäische Erdplatte auseinanderdriften. Man findet dort interessante Lavaformationen, kleine Wasserfälle und den Thingvellirvatn, einen See. Hier in Thingvellir schlug 930 die Geburtsstunde des freien Islands. Die Isländer trafen sich dort um ihre Parlamentssitzungen (Althing) abzuhalten. Das Thingvellir ist nicht nur das Nationaldenkmal Islands, sondern auch ein Nationalpark und gehört seit 2004 zum Weltkulturerbe der UNSECO.

 

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Bild: Thingvellir im Juni (c)

Der Gullfoss gilt als schönster Wasserfall Islands und ist sehr imposant. Bei entsprechendem Wetter entsteht am Wasserfall eine Elfenlandschaft mit nordischem Licht und Regenbögen.

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Bild: Der Gullfoss mit Regenbogen (c)

Der Große Geysir ist der Namensgeber aller Springquellen. Leider bricht er nicht mehr so oft aus, allerdings hat er einen kleinen Bruden, den „Strokkur“. Dieser bricht ca. alle 5-10 Minuten aus und ist eine besondere Attraktion.

Soviel zum Golden Circle. Weitere im Südwesten interessante Punkte sind:

Die Blaue Lagune auf der Halbinsel Reykjanes. Sie ist ein Thermalfreibad und eine der Hauptattraktionen Islands. Entstanden ist sie als Nebenprodukt eine Geothermalkraftwerks. In einer Lavasenke sammelte sich das Wasser welches zur Stromerzeugung genutzt wird. Die Lagune besteht zu 2/3 aus Salzwasser und 1/3 aus Meerwasser. Die Blaue Lagune hat eine einmalige blau-weiße Farbe, die durch Kieselsäue (Silica) hervorgerufen wird. Das Wasser (angenehme 37-39 °C) beinhalte viele Mineralsalze und hat eine besondere Wirkung.

Es gibt dort ein Restaurant, verschiedene Event und Wellnessangebote. Von der Blauen Lagune kommt auch eines der bekanntesten isländischen Produkte: Die Hautpflege- und Wellnessprodukte von Blue Lagoon Iceland.

Für Vogelkundler sind die Westmännerinseln interessant. Auf der Heimaey feiert man im August das Nationalfest der Westmänner. Heimaey ist außerdem einer der wichtigsten Häfen Islands und man findet dort viele Papageitaucher.

Vik an der Südspitze Islands hat zum einen das Kap Dyrhólaey zu bieten, zum andern schöne schwarze Lavastrände. Am Kap findet man ein Felsentor und zahlreiche Nistmöglichkeiten von Seevögeln.

In Skogar findet man ein Heimatmuseum und den Skogafoss, einen der schönsten und bekanntesten Wasserfälle Islands.

 

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Bild: Der Skogafoss ist ein beliebtes Motiv (c)

Natürlich ist auch ein Besuch in Islands Hauptstadt obligatorisch. Reykjavik, Islands Hauptstadt hat ca. 120.000 Einwohner (mit Nachbargemeinden Hafnarfjördur und Kopavogur ca. 190.000 Einwohner). Das sind ca. 40% aller Isländerinnen und Isländer.  Reykjavik ist unbestritten das Zentrum Islands, sowohl in politischer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht.

Die Stadt hat, bedingt durch den Golfstrom, ein relativ mildes Klima. Im Sommer sind die Cafés und Restaurants der Innenstadt gut besucht. Bei Temperaturen um die 20 °C kann man in Sommerkleidung flanieren. In Reykjavik befinden sich einige interessante Museen wie das Nationalmuseum (Þjóðminjasafn), das Museum für das kulturelle Erbe Islands (Þjóðmenningarhúsið) und die Nationalgalerie (Listasafn). Die Stadt hat ferner mit dem Freilichtmuseum Árbæjarsafn ein Ort, wo man sich gut in die Vergangenheit Islands hineinversetzen kann. Das Isländische Parlament (Althingi) hat ebenfalls seinen Sitz in Reykjavik. Es ist aus schwarzem Basalt und steht am Austurvöllur.

Für Besucher mit Interesse an isländischer Geschichte ist sicher auch die Handschriftensammlung Árni-Magnússon einen Besuch wert. Hier findet man u.a. auch das Flateyjarbók und den Codex Regius. Reykjavik hat darüber hinaus einige Kunstmuseen und Galerien im Angebot. Außerdem hat die Stadt das ganze Jahr über viele Kulturveranstaltungen und nicht zuletzt eine bekannte Kneipen- und Partyszene.

Trotz der Lage im Erdbebengebiet hat die Stadt auch einige interessante Bauwerke zu bieten: Den Dom (Dómkirkjan), die Hallgrímskirkja (höchstes Gebäude Islands) mit auffallendem Turm und das Gebäude Perlan im Stadtteil Öskjuhlið. Perlan ist ein riesiger Warmwasserspeicher und sorgt u.a. für beheizte Gehwege und Straßen in Islands Hauptstadt. Im Perlan befindet sich ein Sagamuseum, eine Aussichtsplattform und ein Drehrestaurant.  

In den Sommermonaten bieten sich Wandertouren auf der Reykjavik vorgelagerten Insel Viðey an. Sie erreichen die Insel per Fähre.

Wer Island kennen will, der muss das Hochland besucht haben. Man sollte aber den Zustand der Strassen nicht überschätzen. Besuche ins Hochland sind nur im Sommer möglich. Vielen Wege im Hochland sind außerdem in einem katastrophalen Zustand und selbst Geländewagen haben ihre Probleme. Bei Besuchen im Hochland ist immer Vorsicht geboten und das Wetter zu beachten. Außerdem sind natürlich Regeln zu beachten (Kein offenes Feuer, keinen Müll liegen lassen etc.).

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Bild: Landmannalaugar, nicht nur für Geologen ein Highlight (c)

Zu den interessantesten Stellen im Hochland gehört sicherlich Landmannalaugar, was man übersetzt mit „Warme Quellen der Leute vom Land“. Hier kann man sehr schöne Wanderungen in einer einmaligen geologischen Landschaft erleben. Außerdem kann man in einem warmen Fluss baden und das ein oder andere dampfende Loch beobachten. Auch Schnee kann dort im Sommer noch liegen. Nicht nur für Geologen ist diese heterogene Landschaft aus Stein, Geröll, Sand und Mücken sicherlich ein Erlebnis.

Islands Norden und die Stadt Akureyri

Nachdem wir den Südwesten Islands gesehen haben, fuhren wir mit unserem Mietwagen zu unserem zweiten Ferienhaus. Es lag in der Nähe von Akureyri, der größten Stadt Nordislands. Auf der Fahrt nach Nordisland wurde mir klar, dass der Norden wesentlich grüner ist als der Südwesten um die Hauptstadt. So war ich denn von Akureyri von Anfang an begeistert.

Die Stadt liegt nur 50 km vom Polarkreis entfernt und hat einiges zu bieten. Daher wird Akureyri gerne von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Die Stadt (ca. 18.000 Einwohner) war ein Handelsposten der Dänen, daher ist sie vom Erscheinungsbild europäischer als Reykjavik (z.B. die grünen Vorgärten).

Akureyri liegt an einem Fjord, dem Eyjafjörður.  Das Wahrzeichen von Akureyri ist die Eiskathedrale. Die Stadt verfügt ferner über einen einzigartigen Botanischen Garten und das Haus des Schriftstellers Jón Sveinsson („Nonni und Manni“), der 1944 in Köln verstarb.  Liebevoll eingerichtet ist auch das Weihnachtshaus vor den Toren der Stadt, das ganzjährig besucht werden kann. Im Winter ist Akureyri ein Wintersportzentrum und selbst im Sommer sind die Berge um die Stadt noch mit Eis bedeckt.

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Bild: Die Eiskathedrale von Akureyri (c)

Eine weitere Attraktion Nordislands ist der Myvatn (Mückensee). Er ist nur 3-5 m tief und ist sehr erwärmt sich im Sommer auf bis 24 °C. Dies ermöglicht ein starkes Algenwachstum, was insbesondere die Mückenpopulation steigert. Man sollte den Namen des Sees wirklich als Warnung nehmen. Die kleinen Plagegeister können einen den Besuch wirklich verderben, wobei die meisten Mücken nicht stechen (sog. Zuckmücken).

Wir empfehlen jedem, der den Myvatn besucht sich mit einem Mückenschutz (z.B. Nelkenöl oder Kopfbedeckung) auszurüsten. Die Landschaft und die Mystik der Lavaformationen um den See sind allerdings sehenswert. Sehenswert im Myvatngebiet ist auch das Solfatarenfeld von Námaskarð. Hier kochen mehrere Schlammtümel vor sich hin und man kann die Erde dampfen sehen und riechen. Wer den Geruch von faulen Eiern mag, wird sich hier wohlfühlen.

Zwischen Akureyri und dem Myvatn findet man wieder einen schönen Wasserfall, den Goðafoss.

Nordlich vom Myvatn Gebiet findet man mitten in der Schotterwüste außerdem den Dettifoss. Der Gletschfluss Jökulsá á Fjöllum trägt Unmengen an Geröll und Schlamm mit sich, wodurch der Dettfoss eine eher braune Farbe hat. Der Dettifoss ist in der Kombination von Breite, Volumenfluss und Fallhöhe der energiereichste Wasserfall Europas. Die Wassermassen fallen bei 100 m Breite ca. 45 m tief. Oberhalb vom Dettifoss findet man nach 1,4 km den Sellfoss. Er ist zwar nur ca. 10 m tief, aber bildet äußerlich einen Kontrast zum Dettifoss. Flussabwärts dagegen folgt dem Dettifoss der Hafragilsfoss.

Im Jökulsargljufur-Nationalpark in Nordisland findet man ein weiteres Highlight: Die hufeisenförmige Schlucht Asbyrgi.

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Bild: Asbyrgi, ist der Sage nach ein Hufabdruck Sleipnirs (c)

Der Sage nach ist sie entstanden aus einem Hufabdruck von Sleipnir, dem achtbeinigen Pferd Odins. Die Schlucht ist, für Island untypisch, dicht bewaldet mit Birken.  Die Schlucht hat ein Echo und es tropft ein Rinnsal, als Überbleibsel vom alten Flusslauf, von der Steinwand. Es gibt auch einen kleinen See mit Enten zu bewundern.

Der Vitikrater liegt im Gebiet des Vulkans Krafla. Er entstand im Jahr 1724 und war einst ein schlammiger Krater mit 320 m Durchmesser. Heute ist er ein klarer Kratersee. Nördlich vom Myvatn liegt Husavik. Der Fischerort hat eine sehenswerte Kirche, ein Heimatmuseum und eignet sich im Sommer für Whalewatchingtouren. Außerdem findet man in Husavik ein Penismuseum, dass von Reykjavik in den Ort umgezogen ist.

Leider mussten wir unseren zweiwöchigen Islandurlaub auf den Südwesten und Norden beschränken. Wer etwas mehr Zeit mitbringt sollte sich aber auch die anderen Landesteile ansehen.

Die Westfjorde und Ostisland

Die Westfjorde und Ostisland sind die weniger bekannten Regionen in Island.  Die Straßen in den Westfjorden sind zum Teil immer noch recht holprig. Dafür ist diese Region noch sehr ursprünglich und unentdeckt. Heute leben nur noch 3% der Isländerinnen und Isländer in den Westfjorden (Vergleich: 1900 waren es noch 16%). Viele sind in die Hauptstadtregion abgewandert, nachdem Fisch- und Walfang zurückgingen. Lawinenunglücke taten das Übrige und viele Bauernhöfe stehen heute verlassen im Fjord.

Es gibt weiße Sandstrände, Waldgebiete, Küstenlandschaften, Tafelberge und bizarre Felsklippen. Außerdem fischreiche Flüsse und Lagunen. Die Westfjorde sind der geologisch älteste Teil Islands mit nur wenigen Erdbeben, aber dennoch mit viel Erdwärme und heißen Quellen. Auf den Insel der Westfjorde wie Æðey, Vigur im Fjord Ísafjarðardjúp und Grímsey im Fjord Steingrímsfjörður niesten Millionen Seevögel. In der Schärenlandschaft vom Breiðafjörður sind tausende Inseln verstreut. Flatey ist hiervon die bekannteste (Flateyjarbók).

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Bild: Flatey, eine Insel im Breiðafjörður

Ísafjörður ist das Verwaltunsgzentrum der Westfjorde. Im Winter ist der Ort ein Zentrum des Wintersports. In der Skiwoche von Ísafjörður finden Skiwettkämpfe, Jazzabende, Theateraufführungen, Kochabende und vieles mehr statt. Der Ort hat ein Seefahrtsmuseum, eine Betonkirche Ísafjarðarkirkja, einen Leuchtturm Arnarnesviti und eine Kunstgalerie (Slunkariki).

Im Fjord Arnafjördur findet man den Dynjandi-Wasserfall. Er stürzt ca. 100 m in die Tiefe. Man hört ihn schon von Weitem dröhnen. Über den nördlichen Westfjorden thront der Drangajökull, ein Plateaugletscher. Es werden mittlerweile interessante Touren mit Islandpferden rund um den Drangajökull angeboten.

Bekannte Naturschutzgebiete in den Westfjorden sind Hornstrandir und Vatnsfjörður. Die Insel Hrísey und auch der Osten von Flatey, sowie die Flora und Fauna der Breiðafjörður-Inseln. Vogelkolonien und Polarfüchse sind hier zu finden, sowie teilweise dichte Vegetation mit endemischen Pflanzen wie Krüppelbirken, Blaubeeren, Farne und isländisch Moos.

In Ostisland ist der Skaftfell Nationalpark beeindruckend. Das Klima dort ist relativ mild und die Vegetation (Birken, Ebereschen) relativ üppig. Auf 1.700 qkm bietet der Skaftafell N.P. vielfältige Wandermöglichkeiten. Im Nationalpark befindet sich der Gletscher Oraefajökull und der Wasserfall Svartifoss.

Der Vatnajökull ist der bekannteste und größte Gletscher Islands und liegt im Südosten der Insel. Er hat eine Fläche über 8.000 qkm und ist damit mehr als dreimal so groß wie Luxemburg. Der Vatnajökull ist der drittgrößte Plateaugletscher der Erde, nur noch übertroffen vom Grönland und der Antarktis. Die Eisschicht ist bis zu 1 km dickt und paradoxerweise liegen darunter die aktivsten Vulkane Islands.

Wer dies weiß, der versteht, warum Island auch die Insel „aus Feuer und Eis“ genannt wird. Gefährlich wird es, wenn Vulkane ausbrechen und große Schmelzwasserseen entstehen, die dann ausbrechen. Dann sind weder Straßen noch Gebäude vor den Naturgewalten sicher. Im Süden des Vatnajökull liegt der höchste Punkt Islands, der Vulkan Hvannadalshnjúkur (2.119 m).

Bekannt ist der Vatnajökull auch durch seinen Gletschersee, den Jökullsarlon, der eine Tiefe von 200 m erreicht. Das ganze Jahr über kann man hier Eisberge bewundern und im Sommer werden sogar Bootsfahrten angeboten.

Fazit zu Island

Das Land besticht durch eine eigene kleine Welt knapp unterhalb des Polarkreises. In erster Linie ist die beeindruckende Natur mit Wasserfällen, Geysiren und Vulkanen sicherlich lohenswert. Aber auch die Lebensweise der Isländer, die Mitternachtssonne, die Ruhe, Abgeschiedenheit und Weite sowie die Geschichte Islands machen die Insel zu einem Cocktail aus Feuer und Eis.

Island ist sicherlich kein billiges Reiseziel. Dennoch kann man die Kosten reduzieren, wenn man einige einfache Regeln beachtet.

Wie in jedem Land sind einheimische Produkte meist deutlicher günstiger als Importprodukte. Fisch ist zum Teil deutlich günstiger als in Mitteleuropa. Auswärts Essen gehen sollte man eher vermeiden, lieber selbst isländisch kochen. Alkohol ist teuer und sein Konsum sollte in der Heimat erfolgen. Mietwagen und Ferienhaus sind teuer, aber vielleicht haben Freunde von Ihnen auch den Traum einmal nach Island zu reisen. Dann lassen sich diese Kosten auch reduzieren.

Dann ist Island etwas erschwinglicher und ein Besuch dringend zu empfehlen! Auswandern nach Island ist sicher schwieriger, man sollte keine Probleme mit den dunklen Wintern und der schweren Sprache haben.

(c) Eric Meier. Kontaktieren Sie den Autor unter eric(at)auswandern-nach.net
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